Das Projekt „InnoTeam Bio2H2“ zielt darauf ab, eine neue Technologie zur Herstellung und Speicherung von Wasserstoff aus biogenen Rest- und Abfallstoffen zu entwickeln. Wir entwickeln eine thermochemische Konversionsroute , die es ermöglicht, Wasserstoff aus Klärschlamm und anderen biogenen Rest- und Abfallstoffen zu gewinnen.

Herausforderung: Die Herausforderung besteht darin, eine effiziente und kostengünstige Methode zur Herstellung von Wasserstoff aus biogenen Rest- und Abfallstoffen zu entwickeln. Das gewonnene Synthesegas muss dann zur indirekten Wasserstoffspeicherung in eisenbasierten Speichersystemen verwendet werden. Dies erfordert eine enge Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Fachgebieten, wie der Chemie, der Thermodynamik und der Materialwissenschaft.

Unser Projekt: Das Projekt ist ein interdisziplinäres Forschungsprojekt, das sich auf die Entwicklung einer thermochemischen Konversionsroute zur Herstellung von wasserstoffreichem Synthesegas aus biogenen Rest- und Abfallstoffen konzentriert. Wir arbeiten an der Entwicklung eines Verfahrens, das es ermöglicht, Klärschlamm und andere biogene Rest- und Abfallstoffe zu gasifizieren und das entstehende Synthesegas zur indirekten Wasserstoffspeicherung in eisenbasierten Speichersystemen zu verwenden. Weitere Wertstoffe wie Phosphor sollen ebenfalls abgetrennt werden. Das Projekt umfasst die Identifizierung einer geeigneten thermochemischen Konversionsroute, die Entwicklung eines Verfahrens zur Gasaufbereitung und Synthesegasnutzung, die Weiterentwicklung eines eisenbasierten Speichersystems und die Durchführung von Experimenten und Simulationen, um die Effizienz und Kosten des Verfahrens zu optimieren.

Durch die enge Zusammenarbeit zwischen den Fachgebieten und die Kooperation mit unseren Partnern hoffen wir, ein effizientes und marktfähiges Verfahren zur Herstellung und Speicherung von Wasserstoff aus biogenen Rest- und Abfallstoffen zu entwickeln.

Partner: IEC der TU Bergakademie Freiberg, AMBARtec AG, MiViA GmbH

Förderung: ESF Plus / SAB, 100756653

Laufzeit: 02/2025 – 01/2027

Fortgeschrittene Materialentwicklung für die lichtbogenplasmagestützte Herstellung von wasserstoffhaltigem Synthesegas zur sauberen Energienutzung (ArcAMAT)

Herausforderung: Im Rahmen der Plasma-gestützten Vergasung von Abfällen, insbesondere mit Wasserdampf-Plasma zur Wasserstofferzeugung, führen hohe Elektroden-Erosionsraten zu unwirtschaftlichen Anlagenbetriebszeiten.

Unser Projekt: Entwicklung fortschrittlicher Elektrodenmaterialien mit hoher mechanischer und chemischer Beständigkeit, um die Erosion der Elektroden unter dem Einfluss des Lichtbogens und der reaktiven Gase zu verringern. Weiterhin werden neue Elektrodengeometrien mit monolithischer dreidimensionaler Struktur durch additive Verfahren entwickelt und gefertigt, um einen besseren Wärmeübergang bei der Wasserkühlung der Elektroden zu erzielen und die thermisch induzierte Degradation der Elektroden zu minimieren.

Partner: AGH University of Krakow, DTU Technical University of Denmark und IEC der TU Bergakademie Freiberg

Förderung: Die Zuwendung wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und aus Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes zur Verfügung gestellt. Sächsische Aufbaubank, Antragsnummer 100724739

Laufzeit: 09/2024 – 08/2027

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Energieeffiziente Kopplung der Hochdruckgasifizierung von biogenen Sedimenten mit grünem Wasserstoff für die kostengünstigste Herstellung von Kerosin

Herausforderung: Eine wichtige Rolle bei der Reduzierung der CO2-Emissionen des Luftverkehrs werden nachhaltig erzeugte Flugkraftstoffe – die als SAF (sustainable aviation fuel) bezeichnet werden – spielen. Als kostengünstiger Rohstoff für die Produktion von SAF können biogene Sedimente (abgestorbene Algen und Plankton) in Meeren und Binnengewässern genutzt werden. Algen und Plankton nehmen bei ihrem Wachstum CO2 aus der Luft auf, das letztendlich als organischer Kohlenstoff im Sedimentschlamm abgelagert wird. Anstatt bei unkontrollierter Sedimentzersetzung wieder klimaschädliche Gase (CO2 und Methan) entweichen zu lassen, kann mit dem Einsatz der biogenen Sedimente für die SAF-Herstellung der organische Kohlenstoff im Flugkraftstoff gebunden und genutzt werden, so dass ein geschlossener CO2-Kreislauf entsteht.

Unser Projekt: In dem Verbundvorhaben wird ein neues Verfahren zur Herstellung von Flugkraftstoffen aus biogenen Sedimenten erprobt. Hierfür haben sich ein Unternehmen und eine Hochschule aus Sachsen mit Partnern aus Schweden und der Tschechischen Republik zusammengeschlossen. Das Verfahren stellt eine Kombination der Synthesegaserzeugung aus aufbereiteten biogenen Sedimenten und der anschließenden Synthesegasnutzung über einen mehrstufigen Syntheseprozess dar. Die TU Bergakademie Freiberg untersucht hierbei die Herstellung von langkettigen Olefinen aus Methanol/DME-Gemischen, um den Einfluss der Einsatzstoffzusammensetzung auf die Ausbeute und Qualität der erzeugten Flugkraftstoffe zu bewerten und die Integration des Syntheseprozesses in die Gesamtprozesskette zu ermöglichen.

Partner: KTH Royal Institute of Technology Stockholm, Schweden; H&O Development AB, Schweden; Teknikmarknad AB, Schweden; CAC ENGINEERING GmbH, Deutschland; IEC der TU Bergakademie Freiberg, Deutschland; University of Chemistry and Technology Prag, Tschechien

Förderung: Sächsische Aufbaubank/Europäischer Fonds für regionale Entwicklung, FKZ 100782673

Laufzeit: 12/2025 – 07/2028

InnoTeam InnoSynfuels

Die DBI-Virtuhcon GmbH beteiligt sich am Projekt InnoSynfuels, einem Vorhaben mit dem Ziel der Entwicklung innovativer Verfahren zur Herstellung synthetischer Kraftstoffe aus CO2 und H2.

Das Projekt hat eine Laufzeit von zwei Jahren (2020-2022) und wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Freistaates Sachsen im Rahmen der Richtlinie InnoTeam gefördert.

Gefördert von: